Knowledge Nuggets Miniserie 1 · Folge 5
Spirometrie
Spirometrie als diagnostischer Test zur Beurteilung der Lungenfunktion. Wie sie medizinischen Fachkräften hilft, abnormale Beatmungsmuster zu erkennen.
3 Min.
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Transkript
Deutsche Übersetzung des englischen Originaltons.
Willkommen zum heutigen Knowledge Nugget. In dieser Folge sehen wir uns die wichtigsten Informationen rund um die Spirometrie im Detail an. Das Video behandelt die allgemeine Definition der Spirometrie, ihre Einteilung in verschiedene Testarten sowie die wichtigsten Vorgehensweisen und Anwendungen der Spirometrie.
Bei einer spirometrischen Untersuchung gelangt die Atemluft des Probanden über ein speziell angepasstes Mundstück in das sogenannte Spirometer, also das Messgerät. Die Messung erfolgt in Ruhe oder in Kombination mit einer Spiroergometrie. Das Messergebnis gibt uns Auskunft über die Atemkapazität und den Atemfluss der Lunge. Mit anderen Worten: Es wird beurteilt, wie gut die Lunge funktioniert, indem gemessen wird, wie viel Luft eine Person ein- oder ausatmen kann – in Verbindung mit der Geschwindigkeit und Kraft dieser Atembewegungen.
Die wichtigsten Manöver der Spirometrie sind in dieser Tabelle aufgeführt. Zunächst der Vitalkapazitätstest, der überwiegend bei Patienten mit respiratorischen Einschränkungen eingesetzt wird und bei dem das Atemmanöver nicht forciert werden muss. Die forcierte Vitalkapazität erfordert dagegen eine maximale Anstrengung des Probanden bei der Ausatmung. Und schließlich verlangt die maximale willkürliche Ventilation (MVV), dass der Proband 15 Sekunden lang so tief und so schnell wie möglich ein- und ausatmet. Anhand dieser Manöver können Kliniker oder Sportmediziner [im Rahmen ihrer Gesamtbeurteilung] eine Reihe chronischer Lungenerkrankungen diagnostizieren.
Hier sehen wir eine grafische Darstellung der forcierten Vitalkapazität und der statischen Lungenvolumina. Diese Atemkurve lässt sich später mit den Atemaufzeichnungen während eines Belastungstests kombinieren – den sogenannten Belastungs-Fluss-Volumen-Kurven – und liefert so ein schlüssiges Bild der Atemdynamik unter Belastung. Wenn man die Ventilationskurve auf Störungen der Schleife hin beobachtet, ließe sich [in Verbindung mit weiterer Diagnostik] möglicherweise ein belastungsinduziertes Asthma diagnostizieren.
Zusammengefasst ist die Spirometrie ein diagnostisches Verfahren, um Einschränkungen der Lunge zu beurteilen und zu erkennen. Sie kann entweder in Ruhe stattfinden oder in eine Belastungssituation eingebunden werden. Die Spirometrie wird außerdem eingesetzt, um [unterstützend] zu bestätigen, ob eine bestimmte Therapie oder Behandlung eine positive Wirkung auf die Atmung hat. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Ergänzungen in [eckigen Klammern] durch die Redaktion. Spiroergometrie und Spirometrie unterstützen die ärztliche Beurteilung, sie ersetzen sie nicht.